Starke digitale Identität für Start-ups

Von Patrick Siegenthaler - 8. August 2017

Ein guter Tipp: Nutzen Sie die Eitelkeit des Individuums, um die digitale Identität Ihrer Organisation zu stärken und deren Visibilität zu erhöhen.

Oft reicht eine gute Idee, ein innovatives Produkt oder eine neue Dienstleistung allein nicht aus für den Durchbruch. Start-ups setzen auf einen weiteren wesentlichen Erfolgsfaktor: den Aufbau und die Prägung einer digitalen Identität. Nebst ausreichend Finanzkraft, Team-Spirit und Disziplin ist Visibilität das A und O. Nur damit gelingt es Unternehmen, gezielt Kunden anzusprechen und zu gewinnen.

Visibilität kann im Rahmen einer Marketingstrategie mit Massnahmen wie Werbeanzeigen, Teilnahme an Veranstaltungen oder Beiträgen in Fachzeitschriften erzielt werden. Kostengünstiger, effizienter und dabei verhältnismässig einfach ist es jedoch, die Visibilität durch Präsenz in den sozialen Medien zu erreichen.

Ungenutztes Potenzial nutzen

Qumram hat erkannt, dass nicht nur die Aktivitäten des Unternehmens Bedeutung haben. Wichtig ist, das ganze Team miteinzubeziehen. Die soziale Präsenz der Mitarbeitenden ist in vielen Unternehmen brachliegendes Potenzial. Die Qumram-Kultur ermuntert Mitarbeitende, sich in verschiedenen sozialen Netzwerken zu engagieren und damit auf vielfältige Art und Weise Einfluss zu nehmen. Die digitale Identität von Qumram wird durch das Engagement unserer Mitarbeitenden geprägt.

Erfolge müssen messbar sein. Dies gilt auch für die digitale Identität. Anfangs beobachteten wir auf Twitter, wie sich die Anzahl der Follower entwickelte. Mit unserem Anspruch, den sozialen Einfluss übergreifend zu messen, haben wir uns näher mit dem Klout Score (von engl. Clout = Schlagkraft) beschäftigt. Der Klout Score misst die Reputation eines Menschen oder einer Organisation in der digitalen Welt. Seine digitale Identität, also seinen Einfluss in den sozialen Medien. Der Score reicht von 0 bis 100 und in die Berechnung des geheimen Algorithmus fliessen drei Aspekte ein: Quantität der Freunde/Follower, Mobilisierungsfähigkeit (Interaktionen wie liken, kommentieren oder teilen) sowie die Scores des eigenen Netzwerks. Heute sind die Klout Scores etlicher Qumram-Mitarbeitenden bereits höher als der Klout Score der Organisation Qumram selbst. Dies ist ein weiteres Indiz dafür, dass soziale Medien ein sehr individualistisches Sprachrohr sind. Auf globaler Ebene war zum Entstehungszeitpunkt dieses Artikels der noch amtierende US-Präsident Barack Obama mit einem Klout Score von 98 unangefochtener Spitzenreiter.

Was ein Klout Score im Alltag bringt

Unternehmen wie KPMG lassen für die Ausarbeitung ihres «Top 100 Global FinTech Ranking» auch die soziale Präsenz eines Unternehmens und dessen Mitarbeitenden in die Bewertung einfliessen. Qumram schafft ein Umfeld, in dem es möglich ist, die soziale Reichweite laufend auszubauen. Das Marketing stellt z. B. jede Woche eine Übersicht mit verwertbaren Inhalten zusammen, die dann von den Mitarbeitenden in den sozialen Netzwerken geteilt werden. Diese Strategie funktioniert, wie sowohl das Erreichen der globalen Top-100-Liste von KPMG zeigt, als auch der Einstieg zweier Mitarbeitender in die Liste der Top 30 Swiss Fintech Influencer (Stand September 2016) von fintechnews.ch.

 

Mehr Lesematerial gefällig? Dieser Artikel ist in der 2017 Ausgabe des ti&m special mit dem Titel "Unsere digitale Identität" erschienen. Das ganze Magazin ist hier kostenlos als Download verfügbar.

  • Patrick Siegenthaler

    Patrick Siegenthaler (Klout Score zum Redaktionsschluss: 60) ist zuständig für den Vertrieb DACH der Qumram AG mit Fokus Financial Services. Er verfügt über mehr als 15 Jahre IT-Erfahrung als Senior Projekt Manager, Programm Manager und Business Unit Leiter bei der Unic AG, der SBB AG und Stadtwerk Winterthur.

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