02. Oktober 2018

Wie Daten von ti&m zu Kunst werden


Am 27. September drehte sich bei ti&m einmal nicht alles um IT, sondern die Kunst stand im Zentrum. Bei «art@work» zeigte die Künstlerin Marie Schumann, wie sie ti&m-Daten in Kunst verwob.

Am Donnerstag dem 27. September war die grosse Kunst-Nacht bei ti&m. Bei der Eventreihe «art@work» zeigte die Künstlerin Marie Schumann ihre Werke unter dem Motto: «Softspace – Daten erlebbar machen». Es war bereits die 13. Auflage von «art@work». Seit den frühen Tagen der Firma ist der Event eine feste Institution. Zur Vernissage kamen rund 200 Surfer von ti&m und externe Gäste.

Für Firmengründer und CEO Thomas Wüst ist Kunst nicht nur eine persönliche Leidenschaft. Die Kunst in den Räumen soll auch dazu beitragen, Kreativität bei den Mitarbeitern zu wecken, wie er bei der Vernissage sagte. Die Kunst soll die Mitarbeiter inspirieren. Daher wurde auch das Büro des Chefs zu einem Kunstwerk. Kleine und grosse Künstler waren dazu aufgerufen, eine Wand im Chef-Büro mit Kreide zu verschönern. Mit den Worten: «Wenn man neue Dinge lernen will, muss man alte Regeln brechen», forderte er zu kreativen Zeichnungen auf. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, auch wenn sich vor allem grosse Künstler verwirklichten:

Wie aus Daten Kunst wird

Bei der Gestaltung ihrer Kunstwerke liess sich Marie Schumann von Firmendaten inspirieren, welche ti&m ihr zu Verfügung stellt. Dies waren etwa Angaben zum Umsatz, den Ein- und Austritten, über Besucherströme auf der Website, der Geschlechterverteilung bei den Mitarbeitern oder der geographischen Verteilung des Umsatzes.

Bei der Auswertung der Daten half ihr ein Software-Ingenieur von ti&m. Zusammen mit ihm entwarf sie auch die Sujets. Die Umsetzung und Webearbeit machte Schumann schliesslich an einem alten Jacquardwebstuhl in den Niederlanden. Die Garne für die Gewebe kaufte sie in Paris und die Metallgestänge fertigte sie nach dem Weben in der Schweiz.

Die Kunstwerke waren nicht nur in physischer Form zu bestaunen. ti&m machte die Kunstwerke auch mit Augmented Reality, also der erweiterten Realität, erlebbar. Über ein Tablet wurden dazu Erklärungen zu den Werken virtuell eingeblendet. In kurzen Videos konnten die Besucher zudem die Arbeitsschritte nachvollziehen.

Bildergallerie

Die Werke werden noch an unseren Standorten in Frankfurt am Main und Bern zu sehen sein. Die Veranstaltung ist kostenlos, um eine Anmeldung wird gebeten. Die Termine für Kunstinteressierte sind folgende:

11. Oktober 2018 Frankfurt, Schaumainkai 91, 60596 Frankfurt am Main

22. November 2018 Bern, Monbijoustrasse 68, 3007 Bern

ÜBER MARIE SCHUMANN

Geboren 1991 in Offenbach am Main, studierte Marie Schumann im Bachelor Textildesign an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg und absolvierte ihren Master an der Hochschule Luzern. Neben einem Einblick in die Welt der skandinavischen Farben und Formen in Kopenhagen verbrachte sie mit einem Arbeitsstipendium Zeit in Singapur. Ausstellungen fanden in Hamburg, Luzern, Paderborn und Winterthur statt. Momentan lebt und arbeitet sie in Zürich. Mehr zu Marie hier.


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Christoph Grau

Christoph Grau ist seit September 2018 bei ti&m tätig und verantwortet die Medienarbeit. Davor arbeitete er mehr als vier Jahre als Redaktor und später als stellvertretender Chefredaktor bei einem grossen Schweizer IT-Fachmagazin. Er studierte Chinawissenschaften und Geschichte an der Freien Universität Berlin.