03. Dezember 2018

«Für mich war art@work eine Superchance»

Schumann_Marie_Portrait

Mit der Eventreihe art@work fördert ti&m junge Künstler aus der Schweiz. Marie Schumann machte in diesem Jahr aus ti&m-Daten Kunst. Im Interview blickt sie auf ihre Erfahrungen zurück. Sie würde sich jeder Zeit wieder für art@work bewerben.

Wie war das Jahr der Zusammenarbeit mit ti&m und art@work für Dich?

Marie Schumann: Die Zusammenarbeit mit ti&m war für mich super, weil ich mich in all meinen Belangen sehr gut unterstützt gefühlt habe und immer einen Ansprechpartner zur Seite hatte. Für mich war es sehr schön, dass das Organisatorische zusammen besprochen und erledigt wurde. Von den Vernissagen und deren Aufwand war ich auch sehr beeindruckt.

Was waren Deine besten Erfahrungen?

Persönlich hat mir die Vernissage in Frankfurt am Main am besten gefallen. Das war natürlich zum einen, weil es meine Heimat ist und zum anderen, weil ich mit einem Team von ti&m zusammen nach Frankfurt gereist bin und wir vor cooler Kulisse am Main aufbauen konnten. Das war für mich ein tolles Erlebnis.

Keine Scheu vor einer Bewerbung, die Freiheit im Projekt ist riesig.

Gibt es auch etwas, was wir noch verbessern können?

Mich betreffend kann ich da nichts beifügen, ich wüsste nicht, was man im Ablauf von art@work verbessern könnte. Einzig vorher, da erinnere ich mich an einen gewissen Zweifel, ob art@work nun Auftragskunst bedeuten würde. Vielleicht würde es helfen, hier anders zu kommunizieren, damit die angesprochenen Künstler keine Scheu vor einer Bewerbung haben.

Würdest Du Dich wieder bei uns bewerben?

Ja, das würde ich unbedingt. Das war für mich eine Superchance, mit finanzieller Unterstützung ein neues Projekt umzusetzen und in der Schweiz und Deutschland auszustellen und zu verkaufen.

Dann hast Du also auch einige Deiner Werke verkauft?

Ja.

Welchen Tipp gibst Du einem Bewerber für das nächste art@work?

Keine Scheu vor einer Bewerbung, die Freiheit im Projekt ist riesig.

Was war für Dich die grösste Herausforderung im Projekt?

Für mich persönlich war die Arbeit mit Daten in der Gestaltung eine Herausforderung. Zunächst wollte ich die Daten und ihre Aussagen verstehen und dann war es spannend, wie ich sie im Medium Textil zusammenbringe und welche Aussage ich damit treffe. Da habe ich mich sehr intensiv einarbeiten dürfen.

Ich bin sehr zufrieden. Für mich war es, ebenso wie für einige Mitarbeiter, ein ganz anderer Kontext zum Gewohnten. 

Wie zufrieden bist Du mit der Resonanz auf Deine Kunstwerke?

Ich bin sehr zufrieden. Für mich war es, ebenso wie für einige Mitarbeiter, ein ganz anderer Kontext zum Gewohnten. Das war spannend und es hat ab und an etwas Aufwärmen gebraucht, bis ich mit den Mitarbeitern ins Gespräch kommen konnte. Dann war es aber sehr spannend zu erfahren, was sie an der Kunst wahrnehmen und wie sie sie wahrnehmen. Das hat auch mir einen anderen Blickwinkel ermöglicht.

Wie würdest Du das Projekt rückblickend mit 3 Wörtern beschreiben?

  • räumlich
  • verwoben
  • beweglich

Wir suchen noch Künstler für art@work 2019. Bewirb Dich unter marketing@ti8m.ch


Christoph Grau
Christoph Grau

Christoph Grau ist seit September 2018 bei ti&m tätig und verantwortet die Medienarbeit. Davor arbeitete er mehr als vier Jahre als Redaktor und später als stellvertretender Chefredaktor bei einem grossen Schweizer IT-Fachmagazin. Er studierte Chinawissenschaften und Geschichte an der Freien Universität Berlin.

Impressionen

Die Bilder von art@work 2018 in Zürich, Frankfurt am Main und Bern.